Totaler Krieg

Wie in einem Märchen
Im Frühjahr 1945 flüchtet die dreizehnjährige Christine Küster mit ihren Eltern aus Ketschendorf vor der anrückenden Roten Armee. Die Familie gerät in eine gefährliche Situation und trifft auf einen sowjetischen Offizier, dessen Eingreifen unerwartete Folgen hat.

Da war nichts mehr
Als Christine Küster mit ihren Eltern von der Flucht zurückkehrt, ist von ihrem Zuhause kaum etwas geblieben. In kalten, leeren Räumen beginnt ein provisorischer Neuanfang. Doch die Vergangenheit ist noch nicht vorbei – eine Entdeckung zwingt die Familie zu einer riskanten Entscheidung.

Neue Heimat Fürstenwalde
Das Kriegsende erlebt Klaus Hinz mit seiner Mutter und den zwei Brüdern in Ostpreußen. Als sie 1947 Richtung Westen aufbrechen, ist der Vater noch immer in der Kriegsgefangenschaft. Das Ziel ist Fürstenwalde – dort lebt Tante Anna. Ein vertrautes Gesicht in der Fremde.

Zu Fünft mit einem Handwagen
Noch vor dem Einmarsch der Roten Armee wird Fürstenwalde von Bomben und Artillerie getroffen. Viele Häuser in der Innenstadt sind vollständig zerstört. Als der Befehl zur Evakuierung kommt, packt die Mutter von Johanna Brandt ihre vier Kinder und das, was geblieben ist, auf einen Handwagen.

Kinder hatten keine Angst
Die letzten Kriegstage sind von Bombenangriffen und der Angst vor der Roten Armee geprägt. Doch die Kinder finden selbst in dieser Zeit Gelegenheit für Spiele und kleine Abenteuer. Als der Befehl zur Evakuierung der Stadt kommt, verlässt die Familie von Heinz Krüger ihre Wohnung.

Nachhall des Krieges
Als der Krieg vorbei ist, treibt der Hunger Heinz Krüger und die Kinder aus der Nachbarschaft zum Betteln. In der Hoffnung auf ein Stück Brot gehen sie zu der Ausgabestelle, an der die ehemaligen Zwangsarbeiter der Pintsch-Werke versorgt werden.

Im Keller ist es nicht sicher
Die Bombenangriffe auf Fürstenwalde in den letzten Kriegswochen sind verheerend. Die Familie von Johanna Brandt muss immer wieder Schutz suchen. Mit dem Kriegsende beginnt das Leben in der zerstörten Stadt. Die Trümmer sind gefährlich und zugleich für Kinder unwiderstehlich.

Eine Beerdigung im Krieg
In den letzten Kriegstagen, während der Bombenangriffe, stirbt der Großvater von Reinhard Streiter. Die Beerdigung wird zur Herausforderung, denn die große Stadtbrücke, die Ketschendorf und Fürstenwalde verbindet, ist bereits gesprengt.







