Die Russen sind da!

  • Wie in einem Märchen

    Wie in einem Märchen

    Im Frühjahr 1945 flüchtet die dreizehn­jährige Christine Küster mit ihren Eltern aus Ketschen­dorf vor der anrücken­den Roten Armee. Die Familie gerät in eine gefährliche Situation und trifft auf einen sowje­tischen Offizier, dessen Eingreifen unerwartete Folgen hat.

  • Da war nichts mehr

    Da war nichts mehr

    Als Christine Küster mit ihren Eltern von der Flucht zurückkehrt, ist von ihrem Zuhause kaum etwas geblieben. In kalten, leeren Räumen beginnt ein provisori­scher Neu­anfang. Doch die Vergangen­­heit ist noch nicht vorbei – eine Entdeckung zwingt die Familie zu einer riskanten Entscheidung.

  • Zurück nach Hause

    Zurück nach Hause

    Nach der Flucht im April 1945 und mehreren Monaten auf einem Bauern­hof in Mecklenburg-Vorpommern kehrt die Familie von Ruth Grasnick nach Markgraf-Pieske zurück. Doch ihr Haus ist nun von der sowje­tischen Militär­verwaltung belegt. Es beginnt eine neue Zeit.

  • Sonnenblumenkerne in der Tasche

    Sonnenblumenkerne in der Tasche

    Reinhard Streiter erinnert sich an viele freundliche Gesten sowjetischer Soldaten. Doch ebenso nicht vergessen hat er beängstigende Situationen, Gerüch­te über Speziallager und Über­griffe auf Frauen, die selbst den Kindern nicht verborgen bleiben.

  • Eine Begegnung auf der Brücke

    Eine Begegnung auf der Brücke

    Die Behelfsbrücke über die Spree ist die zentrale Verbindung zwischen Fürsten­walde und Ketschen­dorf. Gerüchte über das NKWD-Lager kursieren. Eines Tages wird der Vater von Christine Küster auf der Brücke von sowjetischen Soldaten angehalten.

  • Drei Jahre im Speziallager

    Drei Jahre im Speziallager

    In Ketschen­dorf entsteht das Sowje­tische Spezial­lager Nr. 5. Dort sind ehemalige NSDAP-Mitglieder interniert, aber auch Menschen, die zufällig von der Straße geholt werden. Auch der Vater von Ruth Grasnick muss sich vor der sowje­tischen Besatzungs­macht verantworten.

  • Kinder hatten keine Angst

    Kinder hatten keine Angst

    Die letzten Kriegstage sind von Bomben­angriffen und der Angst vor der Roten Armee geprägt. Doch die Kinder finden selbst in dieser Zeit Gelegenheit für Spiele und kleine Abenteuer. Als der Befehl zur Evakuierung der Stadt kommt, verlässt die Familie von Heinz Krüger ihre Wohnung.

  • Fussball mit Sergant Grischa

    Fussball mit Sergant Grischa

    Die Eltern von Klaus Hinz erhalten als Flüchtlinge eine Wohnung in der Reifen­werk-Siedlung in Ketschen­dorf. Für die Kinder ist es ein guter Ort zum Spielen. Die sowjetischen Soldaten aus der nahen Kaserne kicken gern mit den Jungen. Doch die Wohn­siedlung hat eine dunkle Vergangenheit.

  • Einfallsreichtum und Tauschgeschäfte

    Einfallsreichtum und Tauschgeschäfte

    Als der Krieg endet, ist Johanna Brandt noch ein junges Mädchen, und Lebensmittel sind knapp. Ein sowjetischer Offizier hilft der Familie gelegentlich. Der Vater arbeitet bei der Reichs­­bahn und ist viel unterwegs. Oft entpuppen sich die Fahrten als Gelegenheiten für Tausch­geschäfte.

  • Es hieß dann »organisieren«

    Es hieß dann »organisieren«

    Ein Fahrrad ist für viele Menschen das wichtigste Transportmittel. Doch sie werden häufig von der sowjetischen Besatzungsmacht eingezogen. Wege, wieder an ein Rad zu kommen, gibt es dennoch viele. Da Ersatzteile rar sind, greift der Vater von Reinhard Streiter zu allem, was sich finden lässt.

  • Radio gegen Pferdefleisch

    Radio gegen Pferdefleisch

    Die sowjetische Militär­verwaltung ordnet die Abgabe aller privaten Rund­funk­geräte an. Die Familie von Christine Küster hat nun kaum Zugang zu Nachrichten. In­mitten von Hunger und Mangel gibt es trotz­dem immer wieder erfin­derische Umwege.

  • Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Die Reifenwerk-Siedlung in Ketschen­dorf ist ein Univer­sum für sich. In der Gast­stätte gibt es einen öffentlichen Fernseh­raum, in dem sich abends die Bewohner versammeln. Manchmal kommt es dort zu Auseinander­setzungen, auch mit den in der Nähe kasernier­ten sowjetischen Soldaten.

  • Das »normale Leben« kommt zurück

    Das »normale Leben« kommt zurück

    Nach mehreren Umzügen kehrt die Familie von Johanna Brandt schließlich in die Gartenstraße zurück. Langsam stellt sich wieder so etwas wie Alltag ein. Der Tag ist von der Suche nach Lebens­mitteln geprägt, von kleinen Arbeiten und ständigen Improvisationen.

  • Künstlerische Freiheit

    Künstlerische Freiheit

    Der Vater von Christine Küster führte vor dem Krieg einen erfolg­reichen Maler­betrieb, den er nach 1945 wieder aufzu­bauen versucht. Er ist nicht nur Hand­werker, sondern auch ein begabter Künstler. Sein Können verschafft ihm erste Aufträge in der Nach­kriegs­zeit.

  • Verbrecher sind unter uns

    Verbrecher sind unter uns

    Als Ruth Grasnick an Typhus erkrankt, bekommt sie »schwarze Teer­tropfen« – eine Not­behand­lung in einer Zeit ohne Impf­stoffe und Medika­mente. Krank zu werden bedeutet oft Lebens­gefahr. Umso wichtiger ist ein vertrauens­würdiger Haus­arzt. Doch dieser trägt eine Geschichte mit sich.

  • Eine andere Art zu angeln

    Eine andere Art zu angeln

    In den Trümmern liegen lange Zeit Munition und Spreng­stoff. Für Heinz Krüger und seine Freunde ist es verführerisch, damit zu spielen. Manchmal entstehen daraus praktische Ideen für den Alltag. Einiges lernen die Jungen sogar von den sowjeti­schen Soldaten.

  • Mit Fell und Knochen

    Mit Fell und Knochen

    Auf dem Land gibt es etwas mehr Möglich­keiten als in der Stadt, an Lebens­mittel zu kommen. Das große Landgut Palmnicken wird von der sowje­tischen Militär­adminis­tration über­nommen. Wer dort aushelfen kann – wie die Großmutter von Heinz Krüger – darf sich glücklich schätzen.