Leben in Trümmern

  • Da war nichts mehr

    Da war nichts mehr

    Als Christine Küster mit ihren Eltern von der Flucht zurückkehrt, ist von ihrem Zuhause kaum etwas geblieben. In kalten, leeren Räumen beginnt ein provisori­scher Neu­anfang. Doch die Vergangen­­heit ist noch nicht vorbei – eine Entdeckung zwingt die Familie zu einer riskanten Entscheidung.

  • Zurück nach Hause

    Zurück nach Hause

    Nach der Flucht im April 1945 und mehreren Monaten auf einem Bauern­hof in Mecklenburg-Vorpommern kehrt die Familie von Ruth Grasnick nach Markgraf-Pieske zurück. Doch ihr Haus ist nun von der sowje­tischen Militär­verwaltung belegt. Es beginnt eine neue Zeit.

  • Neue Heimat Fürstenwalde

    Neue Heimat Fürstenwalde

    Das Kriegsende erlebt Klaus Hinz mit seiner Mutter und den zwei Brüdern in Ostpreußen. Als sie 1947 Richtung Westen aufbrechen, ist der Vater noch immer in der Kriegsgefangenschaft. Das Ziel ist Fürstenwalde – dort lebt Tante Anna. Ein vertrautes Gesicht in der Fremde.

  • Einfallsreichtum und Tauschgeschäfte

    Einfallsreichtum und Tauschgeschäfte

    Als der Krieg endet, ist Johanna Brandt noch ein junges Mädchen, und Lebensmittel sind knapp. Ein sowjetischer Offizier hilft der Familie gelegentlich. Der Vater arbeitet bei der Reichs­­bahn und ist viel unterwegs. Oft entpuppen sich die Fahrten als Gelegenheiten für Tausch­geschäfte.

  • Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Die Reifenwerk-Siedlung in Ketschen­dorf ist ein Univer­sum für sich. In der Gast­stätte gibt es einen öffentlichen Fernseh­raum, in dem sich abends die Bewohner versammeln. Manchmal kommt es dort zu Auseinander­setzungen, auch mit den in der Nähe kasernier­ten sowjetischen Soldaten.

  • Das »normale Leben« kommt zurück

    Das »normale Leben« kommt zurück

    Nach mehreren Umzügen kehrt die Familie von Johanna Brandt schließlich in die Gartenstraße zurück. Langsam stellt sich wieder so etwas wie Alltag ein. Der Tag ist von der Suche nach Lebens­mitteln geprägt, von kleinen Arbeiten und ständigen Improvisationen.

  • »Stumpen« schlagen mit Opa

    »Stumpen« schlagen mit Opa

    Der Großvater väterlicherseits ist eine wichtige Bezugsperson für Klaus Hinz. Mit ihm verbringt er viel Zeit – auch, um zum Lebensunter­halt der Familie beizutragen. Im Wald schlagen sie Baum­stümpfe für Brenn­material und sammeln stundenlang Blau­beeren.

  • Im Keller ist es nicht sicher

    Im Keller ist es nicht sicher

    Die Bombenangriffe auf Fürstenwalde in den letzten Kriegswochen sind verheerend. Die Familie von Johanna Brandt muss immer wieder Schutz suchen. Mit dem Kriegsende beginnt das Leben in der zerstörten Stadt. Die Trümmer sind gefährlich und zugleich für Kinder unwider­stehlich.

  • Wenn wieder Musik erklingt

    Wenn wieder Musik erklingt

    Die beiden Kinos und viele der alten Lokale öffnen erneut. Film­vor­führungen, Theater- und Konzert­abende sowie Tanz­ver­anstaltungen ziehen die Menschen an. Christine Küster erinnert sich gerne an die besondere Atmosphäre der zahl­reichen Maskenbälle.

  • Eine Beerdigung im Krieg

    Eine Beerdigung im Krieg

    In den letzten Kriegstagen, während der Bomben­angriffe, stirbt der Großvater von Reinhard Streiter. Die Beerdigung wird zur Heraus­forde­rung, denn die große Stadt­­brücke, die Ketschen­­dorf und Fürsten­­walde verbindet, ist bereits gesprengt.