Kindsein

  • Seidener Faden

    Seidener Faden

    In den ersten Nachkriegs­monaten erlebt Christine Küster, wie jede Gelegen­heit genutzt wird, um an Dinge des täglichen Bedarfs zu kommen. Manches erfordert Fantasie und Geschick. Denn was macht man mit einer Industrie­spule voll Seide oder mit großen Mengen Kunstbast?

  • Wertvolle Kohle

    Wertvolle Kohle

    Kindsein in der Nachkriegszeit bedeutet mehr als Schule und Spielen. Oft muss Reinhard Streiter auch zum Lebens­unterhalt der Familie beitragen. Zusammen mit seinen Freunden gelingt es ihm, selbst diese Pflichten in kleine Abenteuer zu verwandeln.

  • Ein Stück Käse für später

    Ein Stück Käse für später

    Die Schule bringt für die Kinder ein wenig Stabi­lität in den Nachkriegs­alltag. Christine Küster nimmt an der Schul­speisung in den Samariter­anstalten teil. Besonders die ungewöhnlich weißen Brötchen einer inter­nationa­len Hilfsaktion bleiben ihr in Erinnerung.

  • Fussball mit Sergant Grischa

    Fussball mit Sergant Grischa

    Die Eltern von Klaus Hinz erhalten als Flüchtlinge eine Wohnung in der Reifen­werk-Siedlung in Ketschen­dorf. Für die Kinder ist es ein guter Ort zum Spielen. Die sowjetischen Soldaten aus der nahen Kaserne kicken gern mit den Jungen. Doch die Wohn­siedlung hat eine dunkle Vergangenheit.

  • Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Sandmännchen im »Roten Hammer«

    Die Reifenwerk-Siedlung in Ketschen­dorf ist ein Univer­sum für sich. In der Gast­stätte gibt es einen öffentlichen Fernseh­raum, in dem sich abends die Bewohner versammeln. Manchmal kommt es dort zu Auseinander­setzungen, auch mit den in der Nähe kasernier­ten sowjetischen Soldaten.

  • Das »normale Leben« kommt zurück

    Das »normale Leben« kommt zurück

    Nach mehreren Umzügen kehrt die Familie von Johanna Brandt schließlich in die Gartenstraße zurück. Langsam stellt sich wieder so etwas wie Alltag ein. Der Tag ist von der Suche nach Lebens­mitteln geprägt, von kleinen Arbeiten und ständigen Improvisationen.

  • Der erfinderische Großvater

    Der erfinderische Großvater

    Wie vieles andere ist auch Heizmaterial in der Nachkriegs­zeit knapp. Um die Wohnung warm zu halten, ist Einfalls­reichtum gefragt. Der Großvater von Reinhard Streiter bekommt vom benach­bar­­ten Tischler große Mengen Späne. Ein Späneofen muss her und wird schnell zum Herz des Hauses.

  • Eine andere Art zu angeln

    Eine andere Art zu angeln

    In den Trümmern liegen lange Zeit Munition und Spreng­stoff. Für Heinz Krüger und seine Freunde ist es verführerisch, damit zu spielen. Manchmal entstehen daraus praktische Ideen für den Alltag. Einiges lernen die Jungen sogar von den sowjeti­schen Soldaten.

  • »Stumpen« schlagen mit Opa

    »Stumpen« schlagen mit Opa

    Der Großvater väterlicherseits ist eine wichtige Bezugsperson für Klaus Hinz. Mit ihm verbringt er viel Zeit – auch, um zum Lebensunter­halt der Familie beizutragen. Im Wald schlagen sie Baum­stümpfe für Brenn­material und sammeln stundenlang Blau­beeren.

  • Im Keller ist es nicht sicher

    Im Keller ist es nicht sicher

    Die Bombenangriffe auf Fürstenwalde in den letzten Kriegswochen sind verheerend. Die Familie von Johanna Brandt muss immer wieder Schutz suchen. Mit dem Kriegsende beginnt das Leben in der zerstörten Stadt. Die Trümmer sind gefährlich und zugleich für Kinder unwider­stehlich.

  • Brot in der Hecke

    Brot in der Hecke

    Wenn es kaum etwas zu essen gibt, nutzen Menschen jede Gelegenheit, um ihre Familien zu versorgen. Als Kind fährt Reinhard Streiter oft mit seiner Mutter aufs Land, um abgeerntete Felder abzusuchen. Manche dieser Fahrten enden mit einer Überraschung.

  • Tauben fliegen lassen

    Tauben fliegen lassen

    Im Hausgarten in Ketschendorf baut der Groß­vater einen Tauben­schlag. Für Klaus Hinz beginnt damit eine große Leidenschaft: Brieftauben. Das Futter muss er selbst verdienen. Als Jugendlicher arbeitet er deshalb in den Sommer­ferien auf einem Bauern­hof in Ahrensfelde.

  • Mädchen unter sich

    Mädchen unter sich

    Mit dem Beginn der Schule gewinnt der Nach­kriegs­alltag langsam an Struktur. Johanna Brandt besucht die Mädchenschule im Töpfergraben. Die Bedingungen sind schwierig, die Klassen über­füllt – doch zwischen Schulbänken und Pausen­höfen entsteht wieder ein Stück Normalität.

  • Die geborgte Schultüte

    Die geborgte Schultüte

    Im Oktober 1945 beginnt in Fürstenwalde wieder der Schulbetrieb. Für den sechs­jährigen Reinhard Streiter startet damit seine Schulzeit. Es fehlt an allem – selbst die eigene Schultüte bleibt ein Traum. Bald wird Russisch als Pflicht­­fach einge­führt, doch es wird nie zu seinem Lieblingsfach.